Mikronährstoffmedizin

 

"Die Mikronährstoffmedizin bildet die wissenschaftliche Grundlage für den kausalen und labordiagnostisch validierten Einsatz von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen bioaktiven Nährstoffen - in physiologischer und/oder pharmakologscher Dosierung - zur Prävention und Therapie ernährungsabhängiger und chronisch-degenerativer Erkrankungen." (Definition: Gröber, 2007)

 

 

Es gibt 47 sogenannte essentielle Stoffe. Essentiell deshalb, da unser Körper auf diese Stoffe angewiesen ist und diese nicht selbst herstellen kann – sie müssen folglich in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt werden. Es handelt sich um essentielle Aminosäuren, essentielle Fettsäuren, essentielle Mineralien und Spurenelemente, sowie essentielle Vitamine. Sie bilden als Mikronährstoffe die Grundbausteine unserer Zellen, aller Gewebe, Hormone, … einfach alles! Unser Körper ist in der Lage, alle weiteren benötigten Substanzen aus diesen 47 Stoffen herzustellen.

Fehlt eine (oder mehrere) dieser Substanzen vollständig, ist dies mit dem Leben nicht vereinbar. Sind nicht alle 47 Substanzen zu 100% vorhanden, dann ist man nicht vollständig gesund. Man schöpft seine volle Leistungsfähigkeit nicht aus und das körpereigene Reparatursystem funktioniert nicht uneingeschränkt.

Dies ist biochemisches Basiswissen, das jeder Medizinstudent in den ersten Semestern lernt. Leider fehlt die flächendeckende praktische Umsetzung dieses Wissens in unserem Gesundheitssystem. Wir handeln streng naturwissenschaftlich und orientieren uns am Jahrtausende altem Bauplan unseres Körpers. Dieser hat sich nämlich ungeachtet des massiv veränderten Lebensstils, der veränderten Ernährungsgewohnheiten und des geringeren Nährstoffgehaltes unserer industriell verarbeiteten Lebensmittel nicht verändert.

Ein Mikronährstoffmangel entwickelt sich meist chronisch und schleichend und wird daher erst spät bemerkt. Zunächst entleeren sich die Gewebe- und Zellspeicher. Der Organismus weist die noch vorhandenen Substanzen den wichtigsten Körperfunktionen zu. Dies sichert das kurzfristige Überleben auf Kosten langfristiger Erkrankung. Es verlangsamt sich der Stoffwechsel und die Arbeit des Immunsystems. Hormonproduktion und Leistungsfähigkeit nehmen ab, Schäden an Blutgefäßen, Nervenbahnen und Zellen, sowie verändertes Genmaterial nehmen zu. Eine Erkrankung mit entsprechenden Symptomen entsteht. Üblicherweise bekommt der Patient jetzt ein Medikament verordnet, das die Symptome lindert. Ein eventuell zugrunde liegender Mikronährstoffmangel wird meist nicht untersucht und bleibt damit unentdeckt. Dem Körper wird somit nicht die Chance zur Selbstregulation gegeben, die durch gezielten Ausgleich des Mangels optimiert werden könnte.

Ein dauerhafter Mangel essentieller Mikronährstoffe kann somit zur Entwicklung chronischer Erkrankungen beitragen.

Beispiele für Erkrankungen die mit einem Mikronährstoffmangel in Zusammenhang stehen können:

  • Chronische Schmerzen, Krämpfe, Polyneuropathie
  • Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis (Fibromyalgie, Polymyalgica, Rheuma)
  • Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Migräne, Apoplex
  • Übergewicht, Diabetes Typ II, Hypertonus, Arteriosklerose, Herzinfarkt
  • u.a.

 

Die Annahme, "man müsse sich nur ausgewogen und abwechslungsreich ernähren, dann sei man mit allem optimal versorgt" ist in Deutschland weit verbreitet, beruht jedoch auf hoffen-wünschen-glauben, tifft oft nicht zu und hilft in der Praxis nicht weiter.

Die Laboranalysen zeigen regelmäßig, dass selbst bei ausgewogener und gesunder Ernährung durchaus Mängel bestehen können. Der Mangel einer Substanz kann dabei durch zu geringe Aufnahme mit der Nahrung, schlechte Resorption im Darm und durch zu großen Verbrauch verursacht sein.

Die Mikronährstoffmedizin ist natürlich kein Ersatz für eine gesunde (artgerechte) Ernährung. Im Gegenteil, eine solche sollte immer die Grundlage bilden, bevor gezielt Nahruns-ERGÄNZUNG-smittel eingesetzt werden.

Die Mikronährstoffmedizin steht auch nicht in Konkurrenz zu herkömmlichen Therapiemethoden und Verfahren. Bei manifesten Erkrankungen kann sie unterstützend zur Anwendung kommen. Zudem weist sie in der Prävention breite Anwendungsgebiete auf.

 


 

                                                      Wir bieten Ihnen eine aufwendige Blutanalyse an,                                                       in der die wesentlichen Mikronährstoffe und Hormone analysiert werden.

Denn nur wenn wir MESSEN und den Ausgangsbefund kennen können wir gezielt HANDELN.

Zunächst ermitteln wir in einer ausführlichen Anamnese mit Auswertung eines Fragebogens Ihre Beschwerden, Ihren Anspruch, Ihren Bedarf. Dann erfolgt eine aufwendige Blut-Laboranalyse, in der Regel ergänzt durch Speichel-, Urin- und Stuhlanalyse.

Sobald die Ergebnisse vorliegen erfolgt deren Auswertung und Erläuterung in für Sie verständlicher Form und es wird ein auf Ihre Bedürfnisse maßgeschneiderter individueller  Maßnahmenplan erstellt. Sie gewinnen fürs Leben.

Als sogenanntes „Blut-Tuning“ zur körperlichen und mentalen Leistungssteigerung im Sport und Beruf

Als Therapieoption bei bislang unzureichend behandelten „Allgemeinsymptomen“: Nehmen Sie schlecht ab? Leiden Sie unter Schlafstörungen, Nervosität, Kopfschmerz, schlechter Laune, fehlendem innerem Antrieb, häufigen Erkältungskrankheiten?

Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten durch Mangelsymptome, z.B. Unterstützung und Optimierung des überforderten Immunsystems bei Erkrankungen, die zu den „silent inflammations“ gezählt werden (z.B. Rheuma, Fibromyalgie, MS, u.a.)

Reduktion notwendiger Tabletteneinnahme z.B. durch Selbstregulation von hohem Blutdruck und erhöhten Cholesterinwerten

Reduktion von Medikamentennebenwirkungen (z.B. der Muskelschmerz durch Statine wird durch einen Mangel an Coenzym Q10 verursacht; die Einnahme einer "Magenschutztablette" führt zur geringeren Aufnahme von Proteinen, Magnesium, Vit. B und Vit. A)

 


 

Die Laborkosten für die Gesamtanalyse (Blut, Stuhl, Urin, Speichel) betragen ca. 1.100 Euro und werden vom Labor direkt mit Ihnen abgerechnet. Private Versicherer übernehmen in aller Regel die Laborkosten. Eine Garantie kann für den Einzelfall selbstverständlich nicht gegeben werden. Für Anamnese, Befundauswertung und Erstellung eines Therapieplanes fallen weitere Kosten an, die von unserer Praxis in Rechnung gestellt werden. Über die voraussichtliche Höhe informieren wir Sie vorab.

Die molekularmedizinische Labordiagnostik ist von der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen. Dies gilt auch für die Auswertung und für die daraus resultierenden Empfehlungen von Nahrungsergänzungsmitteln (Aminosäuren, Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, amniosäureoptimiertes Eiweiß, ...)

 


 

Aus juristischen Gründen weisen wir darauf hin, dass mit keiner Aussage, Beschreibung, Aufzählung etc. ein sog. "Heilversprechen" für die beispielhaft aufgeführten Erkrankungen abgegeben wurde.