Gesundheitskompetenz und artgerechtes Leben

"Die Krankheit beginnt in dem Augenblick, wo die regulatorische Einrichtung des Körpers nicht ausreicht, um die Störung zu beseitigen... nicht die Störung als solche erzeugt die Krankheit, sondern die Krankheit beginnt mit der Insuffizienz des regulatorischen Apparates." (Rudolf Virchow)

 

Wir wenden verschiedene Therapieformen an, die versuchen über Regulation von außen die Selbstheilung des Körpers zu unterstützen (z.B. Manualmedizin, Osteopathie, Akupunktur, Neuraltherapie u.a.) Diese Therapien werden von uns im Rahmen eines regulationsmedizinischen Konzeptes gerne kombiniert. Ein weiterer und wahrscheinlich der wesentliche Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung des körpereigenen Regulationssystems durch optimale Nährstoffzufuhr. Diese „artgerechte Ernährung“ sorgt dafür, dass z. B. Hormone überhaupt erst gebildet werden können. Die für die Regeneration und Gewebeaufbau benötigten Wachstumshormone werden aber nur in körperlich beanspruchter Muskulatur in ausreichender Menge freigesetzt. Daher ist die „artgerechte Bewegung“ entscheidend. Die Freisetzung der wichtigen Wachstumshormone findet vorwiegend in der Tiefschlafphase statt, weshalb wiederum die „artgerechte Entspannung“ von Bedeutung ist. In der Regulation greift ein Zahnrad in das nächste.                                                     >>> Molekularmedizin

Unser Ziel: Gesundheitskompetenz des Patienten.

 

"Gesundheit ist das Überwiegen artgerechter Entscheidungen." (Prof. Dr. med. Janos Winkler)

 

Artgerechte Ernährung

Ausgewogene abwechslungsreiche Kost, möglichst frisch und biologisch produziert, keine verarbeiteten Lebensmittel

Auf Eiweißzufuhr von ca. 2g pro kg Körpergewicht täglich achten

Kohlenhydrate auf unter 200g pro Tag reduzieren (low carb)

2 bis 3 Liter Wasser pro Tag trinken

Maßgeschneiderte und individuell an die erhobenen Blutwerte angepasste Nahrungsergänzungsmittel

 

Artgerechte Bewegung

Mindestens 10.000 Schritte am Tag oder mind. 30 Minuten schwitzender Ausdauersport pro Tag

2 - 3x pro Woche Muskelaufbau (Krafttraining)

 

Artgerechte Entspannung

Täglich kurze Entspannungspausen wie Mittagsschlaf (power napping) oder Meditation, autogenes Training, etc.

Positives Denken trainieren

Auf ausreichenden und erholsamen Schlaf achten

 



 

Ein kurzer Ausflug in die Epigenetik

Nur 2% der menschlichen Gene sind unveränderlich; aber 98% sind veränderlich. Diese können durch genetisch korrektes Leben intelligent geschaltet werden. Die Menge der DNA entspricht etwa 125.000 Genen, aber nur 25.000 Gensequenzen konnten bislang separiert werden. Die restlichen 80% sind unklar. Man geht derzeit davon aus, dass 40% unseres Erbgutes gar keine Gene im herkömmlichen Sinne (Informationsträger für Enzyme, Augenfarbe oder Nasenform) sind, sondern Umbauschalter, um andere Gene ein- oder auszuschalten. So kann sich ein artgerechtes Leben in allen drei genannten Bereichen positiv auf die Genaktivität auswirken.


 

Aus juristischen Gründen weisen wir darauf hin, dass mit keiner Aussage, Beschreibung, Aufzählung etc. ein sog. "Heilversprechen" für die beispielhaft aufgeführten Erkrankungen abgegeben wurde.