Molekularmedizin

Molekulare Medizin untersucht den Zusammenhang zwischen Molekülen und Gesundheit. Letztlich geht es um die ausreichende Zufuhr von Nährstoffen mit unserer Nahrung. Hierbei handeln wir streng naturwissenschaftlich und orientieren uns am Jahrtausende altem Bauplan unseres Körpers. Dieser hat sich nämlich ungeachtet des massiv veränderten Lebensstils, der veränderten Ernährungsgewohnheiten und des geringeren Nährstoffgehaltes unserer industriell verarbeiteten Lebensmittel nicht verändert.

Es gibt 47 sogenannte essentielle Stoffe. Essentiell deshalb, da unser Körper auf diese Stoffe angewiesen ist und diese nicht selbst herstellen kann – sie müssen folglich in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt werden.  Es handelt sich um essentielle Aminosäuren, essentielle Fettsäuren, essentielle Mineralien und Spurenelemente, sowie essentielle Vitamine. Sie bilden die Grundbausteine unserer Zellen, aller Gewebe, Hormone, … einfach alles! Unser Körper ist in der Lage, alle weiteren benötigten Substanzen aus diesen 47 Stoffen herzustellen.

Fehlt eine (oder mehrere) dieser Substanzen vollständig, ist dies mit dem Leben nicht vereinbar.  Sind nicht alle 47 Substanzen zu 100% vorhanden, dann ist man nicht vollständig gesund. Man schöpft seine volle Leistungsfähigkeit nicht aus und das körpereigene Reparatursystem funktioniert nicht uneingeschränkt.

Dies ist biochemisches Basiswissen, das jeder Medizinstudent in den ersten Semestern lernt. Leider fehlt die flächendeckende praktische Umsetzung dieses Wissens in unserem Gesundheitssystem.

Ein Mikronährstoffmangel entwickelt sich meist chronisch und schleichend und wird daher erst spät bemerkt. Zunächst entleeren sich die Gewebe- und Zellspeicher. Dann verlangsamt sich der Stoffwechsel und die Arbeit des Immunsystems. Hormonproduktion und Leistungsfähigkeit nehmen ab, Schäden an Blutgefäßen, Nervenbahnen, Zellen und verändertes Genmaterial nehmen zu. Eine Erkrankung mit entsprechenden Symptomen entsteht. Üblicherweise bekommt der Patient jetzt ein Medikament verordnet, das die Symptome lindert. Ein eventuell zugrunde liegender Mikronährstoffmangel wird meist nicht untersucht und bleibt damit unentdeckt. Dem Körper wird somit nicht die Chance zur Selbstregulation gegeben, die durch gezielten Ausgleich des Mangels optimiert werden könnte.

"...Krankheit beginnt mit der Insuffizienz des regulatorischen Apparates." (Rudolf Virchow)

Eigentlich sollte uns unsere Nahrung mit allen notwendigen Substanzen ausreichend versorgen. Laboranalysen zeigen jedoch, dass selbst bei ausgewogener und gesunder Ernährung durchaus Mängel bestehen können. In Deutschland zeigt sich zum Beispiel oft ein Mangel an Selen, Vitamin C, Vitamin D, Jod, …

Ein Mangel an einer Substanz kann durch zu geringe Aufnahme mit der Nahrung, schlechte Resorption im Darm und durch zu großen Verbrauch entstehen.

 


 

Wir bieten Ihnen eine aufwendige Blutanalyse an, in der die wesentlichen Mikronährstoffe und Hormone analysiert werden. Denn nur wenn wir MESSEN und den Ausgangsbefund kennen können wir gezielt HANDELN.

Zunächst ermitteln wir in einer ausführlichen Anamnese mit Auswertung eines Fragebogens Ihre Beschwerden, Ihren Anspruch, Ihren Bedarf. Dann erfolgt eine aufwendige Blut-Laboranalyse, ggf. ergänzt durch Speichel-, Urin- und Stuhlanalyse.

Sobald die Ergebnisse vorliegen erfolgt deren Auswertung und Erläuterung in für Sie verständlicher Form und es wird ein auf Ihre Bedürfnisse maßgeschneiderter individueller  Maßnahmenplan erstellt. Sie gewinnen fürs Leben.

Als sogenanntes „Blut-Tuning“ zur körperlichen und mentalen Leistungssteigerung im Sport und Beruf

Als Therapieoption bei bislang unzureichend behandelten „Allgemeinsymptomen“: Nehmen Sie schlecht ab? Leiden Sie unter Schlafstörungen, Nervosität, Kopfschmerz, schlechter Laune, fehlendem innerem Antrieb, häufigen Erkältungskrankheiten?

Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten durch Mangelsymptome, z.B. Unterstützung und Optimierung des überforderten Immunsystems bei Erkrankungen, die zu den „silent inflammations“ gezählt werden (z.B. Rheuma, Fibromyalgie, MS, u.a.)

Reduktion notwendiger Tabletteneinnahme z.B. durch Selbstregulation von hohem Blutdruck und erhöhten Cholesterinwerten

Reduktion von Medikamentennebenwirkungen (z.B. der Muskelschmerz durch Statine wird durch einen Mangel an Coenzym Q10 verursacht; die Einnahme einer "Magenschutztablette" führt zur geringeren Aufnahme von Proteinen, Magnesium, Vit. B und Vit. A)

 


 

Die Laborkosten für die Gesamtanalyse (Blut, Stuhl, Urin, Speichel) betragen ca. 1.400 Euro und werden vom Labor direkt mit Ihnen abgerechnet. Private Versicherer übernehmen in aller Regel die Laborkosten. Eine Garantie kann für den Einzelfall selbstverständlich nicht gegeben werden.

Die molekularmedizinische Labordiagnostik ist von der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen. Dies gilt auch für die Auswertung und für die daraus resultierenden Empfehlungen von Nahrungsergänzungsmitteln (Aminosäuren, Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, amniosäureoptimiertes Eiweiß, ...)

 


 

Aus juristischen Gründen weisen wir darauf hin, dass mit keiner Aussage, Beschreibung, Aufzählung etc. ein sog. "Heilversprechen" für die beispielhaft aufgeführten Erkrankungen abgegeben wurde.